Fragen und Antworten 

masseur anton thurner 1


Ausgewählte Fragen und Antworten - klassischen Massage - Interview mit dem Masseur 2020: 


1. Was bringen regelmäßige Massagen? Regelmäßige Massagen - als positives Gegengewicht zu einseitigen persönlichen arbeits- und lebensalltags-bedingten Körperhaltungen, Anspannungen und sonstige Fehlhaltungen durch langes Sitzen, langes Stehen oder sonstige einseitige bis stressbedingte Haltungen - stellen einen wirkungsvollen Gegenpol zu all diesen Einseitigkeiten dar. Was man regelmäßig macht, führt meist zum Erfolg, vorausgesetzt es wird richtig gemacht und die richtige Zielsetzung wurde erkannt. Das Wort „Erfolg“ kennt kein „positiv oder negativ“, das heißt wenn man sich immer wieder regelmäßig auf die Wange schlagen würde, würde sie bald rot sein, und wenn man regelmäßig z. B. täglich ein Vokabel in einer fremden Sprache lernt, wird auch das zum Erfolg führen. Man könnte dazu auch "Auswirkung oder Auswirkungen“ sagen. Genauso haben auch einseitige Körperhaltungen, die man regelmäßig einnimmt, Auswirkungen und genauso haben auch regelmäßige Massagen Auswirkungen bzw. Erfolg. Wenn man beides macht, ist die Frage, was sich stärker durchsetzen kann. Somit kommt die Regelmäßigkeit ins Spiel. Denn wenn man nicht, bildlich gesprochen, am Ball bleibt, treibt man wieder zurück. 

2. Ich habe immer viel Arbeit, manchmal auch Streß - und damit verbundene schlechte Haltungen - wann soll ich massieren gehen? Wer mit Massage einen wirkungsvollen Gegenpol bzw. ein positives Gegengewicht zu einseitigen persönlichen arbeits- und lebensalltags-bedingten Körperhaltungen aufbauen möchte, kann schon jetzt etwas dafür tun, anstatt zu warten, bis ungünstige Auswirkungen einseitiger Körperhaltungen entstehen können. 

3. Wie oft soll ich massieren gehen, wenn ich mit Massage ein Gegengewicht zu meinen arbeitsbedingten Körperhaltungen aufbauen möchte? Gut, nach meiner Erfahrung, ist am Anfang öfter, z. B. 2 x pro Woche. Wenn die Massage „greift“ - der Körper braucht seine Zeit und erkennt die Massage (die neue Information) immer  mehr als positives Gegengewicht - kann man den Abstand erweitern z. B. auf wöchentlich und ist dann flexibel - ich kann also den Abstand mal erweitern auf 14-tägig oder wieder zurück auf 2 x pro Woche gehen, je nach Bedarf. Jeder Mensch ist da anders sowie auch die arbeits- und lebensalltags-bedingten Anforderungen an uns mitunter einmal weniger und einmal mehr sein können.
1 x pro Woche hat sich in der Regel meist bewährt und man ist flexibel. 

4.
 Was bringt es, wenn ich mich nur hin und wieder massieren lasse? Wer hin und wieder eine Massage genießt, wird gelockert und entspannt sein. Klassische Massagen wirken sich positiv auf den ganzen Körper aus.

5.
Warum kommt der „Regelmäßigkeit“ eine besondere Bedeutung zu? 
Wir werden selten damit aufhören, regelmäßig einseitige Körperhaltungen zu haben, aber wir können mit regelmäßigen Massagen den Folgen einseitiger Körperhaltungen wirkungsvoll entgegenwirken! Unser Körper kann zwar nicht zaubern, stellt sich aber auf das ein, was wir ihm regelmäßig zuführen. Das dann zu erhalten ist die beste Basis dafür, dass es so bleibt. Wir dürfen nie vergessen, dass, wenn wir z. B. eine Massage pro Woche einer ganzen Woche Arbeits- und Lebensalltag entgegenhalten, es immer ein kleines Wunder bleiben wird, wie die wöchentliche Massage positiv wirken kann. Mit der Regelmäßigkeit steuern wir also das Entgegenwirken, wenn wir uns einmal weniger und einmal mehr belastet fühlen. 

6.
Was ist ein gewerblicher Masseur? Als gewerblicher Masseur behandle ich keine Patienten mit Arzt-Verordnung, habe keinen Vertrag mit der Krankenkassa und führe keine Massagen an kranken Personen durch. Als gewerblicher Masseur behandle ich gesunde Menschen zur Erhaltung der Gesundheit, zur Steigerung des Wohlbefindens und zu Zwecken der Vorsorge. Das Motto meines Massagefachinstituts: „Steigerung des Wohlbefindens - Gesund bleiben und vorbeugen, sowie mit gesundheitsfördernden und präventiven Massagen den Folgen einseitiger Körperhaltungen wirkungsvoll entgegenwirken!“ 

7.
Was bringen Massagen noch (z. B. klassische Massagen)? 
    a)
Massagen entspannen nicht nur die Muskeln, sondern den ganzen Körper und Geist, regen die Durchblutung, den Kreislauf und die Lymphzirkulation an und sind energiegebend - laden den Körper also wieder auf. 
    b) lösen Anspannungen und Gewebsverklebungen und regen den Stoffwechsel an (verbessern die Versorgung der Zellen mit Sauerstoff und Nährstoffen und den Abtransport von Stoffwechsel-Endprodukten). 
    c) wirken ausgleichend auf das gesamte Nervensystem, speziell auf das „vegetative“, und ausgleichend auf die Psyche. 
    d) wichtige Hormone werden verstärkt ausgeschüttet, z. B. Glückshormone. Stresshormone im Blut werden gesenkt  und die Abwehrkräfte werden gestärkt (Immunsystem). 
    e) wirken sich positiv reflektorisch auf inneren Organe aus (cuti-visceraler Reflexbogen). 
    f) dehnen und lockern die Muskulatur und stellen einen wichtigen Gegenpol zu den einseitigen individuellen Haltungen dar. Somit nehmen sie einen besonderen Stellenwert in der Gesundheitsvorsorge ein. 

Danke für das Interview, was gibt es noch über Massage zu sagen und gibt eine Quintessenz?
 26 Jahre sind es heuer. 
Seit meinen ersten Kontakten mit Massage in der Jugend und meiner darauf folgenden Massagelehre 1994, der damaligen Ausbildung zum staatlich geprüften Heilmasseur 1998 und meiner Prüfung zum gewerblichen Masseur 2004, sind die Anforderungen des Lebens an uns nicht weniger geworden. Einseitige Belastungen und Haltungen, Stress und Computerarbeit vor allem aber einseitige, meist sitzende oder stehende Körperhaltungen sind nach wie vor ein Thema. Massagen zur Gesundheitsförderung und zur Steigerung und Erhaltung des Wohlbefindens an gesunden Menschen, aber auch zu Zwecken der Vorsorge, sind ein wesentlicher Beitrag in der Gesundheitsvorsorge. Als gewerblicher Masseur freue ich mich, dieser Aufgabe seit vielen Jahren nachkommen zu können. 
Quintessenz, hm, es ist gut, nicht nur sein Auto regelmäßig zum Service zu bringen. Ich danke auch. 





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